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Svetla Dimitrov
Über mich

Psychologin. Traderin. Mensch.

Ich kenne beide Seiten eines Charts — die ruhige Analyse und den Moment, in dem alles Gelernte in einer impulsiven Entscheidung verschwindet.

Wer ich bin

Eine Frau, die ihren Weg selbst gehen musste — und dabei genau die Werkzeuge entwickelt hat, die sie heute teilt.

Mein Weg in die Psychologie war keiner, der vorgezeichnet war. Ich komme aus einfachen Verhältnissen, habe mich über eine Ausbildung zur Krankenschwester und später als instrumentierende OP-Schwester selbst durchgearbeitet — bis ich mit 27 mein Studium der Kommunikationspsychologie mit Schwerpunkt Beratungspsychologie begann und es vier Jahre später als Diplom-Psychologin abschloss. Selbstfinanziert. Selbstbestimmt.

Was mich dorthin gebracht hat, war kein Ehrgeiz nach Titeln. Es war der Wunsch, Menschen — und mich selbst — wirklich zu verstehen. Warum tun wir, was wir tun? Warum wiederholen wir Muster, die uns schaden? Und vor allem: Wie können wir aus ihnen herauskommen, ohne uns dabei selbst zu zerstören?

Mein Bruch — und mein Lehrer

2020 hat mein Körper aufgehört, mitzumachen.

Eine schwere Erschöpfungskrise, vier Jahre Genesung, viele Stationen — und am Ende der Erkenntnis, dass ich mich nicht durch Disziplin gesund machen konnte. Sondern nur, indem ich verstand, was in mir vorging — und Strategien entwickelte, die meinem Körper und meinem Verhalten den Weg ebneten, statt sie zu zwingen.

In dieser Zeit habe ich Gewohnheiten aufgegeben, die mich jahrelang begleitet hatten — Alkohol und Nikotin nach 20 Jahren als Kettenraucherin. Nicht durch Willenskraft. Sondern durch kluge Strategien zur Verhaltensänderung, die ich Schritt für Schritt für mich konstruiert habe. Strategien, die das Aufhören nicht schwer, sondern leicht gemacht haben. Auch mein Partner hat in dieser Zeit dasselbe geschafft — fast nebenbei, weil die Strategien funktioniert haben.

Was ich daraus gelernt habe

Verhalten ändert sich nicht durch Selbstkritik. Es ändert sich durch kluge Ersatzhandlungen, klare Strategien und Selbstakzeptanz. Das war meine wichtigste Lektion — und sie wurde später zum Fundament dieses Workbooks.

Warum Trading

Als ich wieder zurück im Leben war, brauchte ich einen neuen Weg.

Ich wollte nicht mehr direkt mit Klienten arbeiten. Ich wollte unabhängig sein. Von überall arbeiten können. Mein eigener Maßstab. Mein Partner brachte mich auf die Idee mit der Börse — Analyse war schon immer meine Stärke.

Ich begann mit 500 Euro. Bewusst klein, weil ich verstehen wollte, wie sich echtes Geld auf dem Spiel anfühlt. Die Antwort: wie eine Achterbahn. Schweißausbrüche. Herzrasen. Euphorie. Panik. Nach sechs Wochen musste ich aussteigen. Ein Jahr lang nur beobachten, lesen, Charts zeichnen, ohne traden.

„Ich war in einem Trade über Nacht, als die Trump-Zollverkündung den Markt zum Absturz brachte. Slippage. Zwei Drittel meines Kontos waren weg. Ich konnte wochenlang nicht traden. Ich war wie gelähmt."

Das war mein bisher härtester Trading-Moment. Ich war wie gelähmt. Wochenlang konnte ich keinen Chart ansehen, nicht traden. Ich fühlte mich am Boden. Und gleichzeitig war es der Punkt, an dem ich verstanden habe, dass ich nicht nur am Chart, sondern an mir arbeiten muss.

Was ich bei mir entdeckt habe

Ich habe Phasen, in denen ich profitabel trade. Und dann rutsche ich plötzlich wieder in alte Muster und verliere alles.

Das hat mich lange beschäftigt. Wie ist das möglich? Ich kenne meine Strategie. Ich weiß, was zu tun ist. Ich habe es bewiesen, dass ich es kann. Und trotzdem sabotiere ich mich, kaum dass ich erfolgreich werde.

Irgendwann habe ich verstanden: Das geht ja nicht nur mir so. Das passiert jedem Trader — auch wenn niemand offen darüber spricht. Die emotionalen Loops, die uns immer wieder zurückwerfen, sind universell. Sie haben mit Persönlichkeit, mit Neurobiologie, mit alten Glaubenssätzen zu tun. Sie sind erklärbar — und damit veränderbar.

Aus dieser Erkenntnis ist Trade Your Mind entstanden. Ein Workbook, das ich selbst gebraucht hätte — und das ich jetzt mit Menschen teile, denen es ähnlich geht.
Was ich in dieses Workbook bringe

Vier Dinge, die sich selten in einer Person verbinden.

Akademische Tiefe. Mein Studium der Kommunikationspsychologie mit Schwerpunkt Beratungspsychologie war keine Theorie-Übung. Es war ein Tauchgang in das, was Menschen wirklich bewegt: intrapersonelle Kommunikation, Glaubenssätze, Verhaltensmuster und ihre Veränderung, das Reframen tief sitzender Überzeugungen.

Eigenes Erleben. Ich kenne diese Muster nicht aus Lehrbüchern. Ich habe sie an meinem eigenen Körper, in meinen eigenen Trades, in meiner eigenen Genesung durchlebt. Das macht meine Sprache anders als die der typischen Coaches: konkreter, ehrlicher, weniger pathetisch.

Strategien, die leicht sind. Mein wichtigstes Werkzeug ist das, was ich am besten kann: Strategien entwickeln, die das Bessermachen nicht erzwingen, sondern erleichtern. Strategien, die irgendwann automatisch ablaufen — sodass du das alte Muster gar nicht mehr aktiv abwehren musst. Es passiert einfach von selbst.

Eine andere Haltung zu Emotionen. Die meisten Trading-Coaches predigen das Gleiche: „Sei emotionslos. Trade wie ein Roboter." Aus psychologischer Sicht ist das nicht nur falsch — es ist sogar gefährlich. Emotionen lassen sich nicht abschalten. Sie werden nur unbewusst. Und was unbewusst ist, sabotiert dich. Mein Ansatz ist das Gegenteil: Emotionen kennenlernen, verstehen, bewusst nutzen. Eine Traderin, die ihre Emotionen kennt, trifft bessere Entscheidungen als eine, die so tut, als hätte sie keine.

Meine Qualifikationen

  • Diplom-Psychologin — Studienrichtung Kommunikationspsychologie mit Schwerpunkt Beratungspsychologie
  • Spezialisierung auf intrapersonelle Kommunikation — wie wir mit uns selbst sprechen, und wie sich tief sitzende Glaubenssätze verändern lassen
  • Aktive Traderin mit eigenem Konto, eigenen Fehlern, eigenen Lernprozessen
  • Yogalehrerin in Ausbildung — als persönliche Praxis, die meine Arbeit informiert
Für wen ich schreibe

Für Menschen, die müde davon sind, dieselben Fehler zu machen.

Wenn du dich beim Lesen wiedererkannt hast — wenn du erfolgreiche Phasen kennst und genauso die Rückfälle, wenn du dich danach selbst kritisierst und dich fragst, warum du es nicht einfach hinbekommst — dann schreibe ich für dich.

Du musst dich nicht ändern. Du musst dich nicht zwingen. Du musst dich nicht zur „disziplinierten Person" umerziehen. Das wird so nicht funktionieren — egal wie oft dir Coaches das versprechen. Was funktioniert: Dich verstehen. Und dann Strategien anwenden, die so klug aufgebaut sind, dass das Bessermachen leicht wird. So leicht, dass es irgendwann von selbst passiert.

Es ist okay, wo du gerade stehst. Es ist menschlich, immer wieder dieselben Fehler zu machen. Aber es ist auch möglich, sie zu verstehen — und einen einfacheren Weg zu finden.

Eine Einladung

Ich bin keine Guru. Ich bin nicht „fertig".

Ich bin eine Frau, die selbst noch auf diesem Weg ist — und die mit dir teilt, was bei ihr und bei den Konzepten, die sie studiert hat, schon funktioniert. Schritt für Schritt, ehrlich, ohne Versprechen, die niemand halten kann. Wenn das die Art ist, wie du lernen möchtest — dann sehen wir uns drüben im Workbook.

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— Svetla